Im Labor von NetSecOPEN zeigte ein Test: Die Cisco Secure Firewall 6160 lieferte so hohe Durchsatzwerte, dass die Testwerkzeuge an ihre Grenzen stießen. Die Firewall ist für das Verkehrsaufkommen der KI-Ära konzipiert. Bei eingeschalteter Sicherheitsinspektion übertraf sie die Messmöglichkeiten der Hardware. Netzwerkanforderungen haben sich gewandelt, Sicherheit muss skalieren, ohne zu bremsen.
Langsame Internetverbindungen durch strenge Firewalls sind ärgerlich. In Rechenzentren und bei KI-Workloads wird das zum geschäftskritischen Problem. Die Datenströme heutiger Anwendungen sind größer und anders. Ein großer CDN-Anbieter berichtet, dass KI-gesteuerte Bots mehr als die Hälfte aller Webanfragen ausmachen. Über die Hälfte des menschlichen Internetverkehrs ist Post-Quanten-verschlüsselt. Firewalls müssen riesige Datenmengen bewältigen und tief in verschlüsselte Verbindungen hineinschauen. Dabei darf die Performance nicht leiden. Die Cisco Secure Firewall zielt genau darauf ab.
Test: Werkzeuge erreichten ihre Grenzen, die Firewall nicht
NetSecOPEN prüft Netzwerksicherheitsprodukte unter realistischen Bedingungen. Bei der Cisco Secure Firewall 6160 erreichten die Testwerkzeuge ihre CPU-Grenze, bevor die Firewall ausgelastet war. Der Bericht nennt es einen „5X-Benchmark“: Die Firewall übertraf den bisherigen Durchsatzrekord um das Fünffache. Die genaue Obergrenze blieb unklar. Die gemessenen Werte: 269,59 Gbps für inspizierten HTTP-Durchsatz, 222,37 Gbps für inspizierten HTTPS-Durchsatz, bei 5,6 Millionen gleichzeitigen TCP/HTTPS-Verbindungen und 80.000 neuen HTTPS-Verbindungen pro Sekunde. Die Testwerkzeuge waren bei 95–98 % CPU-Auslastung. Die Firewall hätte mehr liefern können.
Die Architektur dieser Firewall ist für eine Welt gebaut, die viele Netzbetreiber erst erreichen werden. Herkömmliche Firewalls brechen bei steigendem Traffic ein oder deaktivieren die Inspektion. Die 6160 skaliert durch. Die Software-Fähigkeiten – SnortML zur Erkennung von Zero-Day-Angriffen und die Encrypted Visibility Engine (EVE) für risikobewusste Entschlüsselung – sind nicht auf dieses Modell beschränkt. Sie finden sich in der gesamten Cisco Firewall-Produktfamilie: physisch, virtuell oder in der Cloud.
Alle Bedrohungen gestoppt bei Volllast
Im Test blockierte die Firewall 100 % aller Bedrohungen. Bei maximalem Durchsatz und paralleler Inspektion kein einfaches Ergebnis. Die 5.388 Bedrohungsszenarien umfassten 1.380 öffentliche CVEs, 180 private CVEs, 3.809 Malware-Varianten und 19 Umgehungsversuche. Die Firewall erkannte und stoppte jede.
Diese Leistung basiert auf Talos-Bedrohungsintelligenz, dem weltweit größten Sicherheitsforscherteam, und SnortML. SnortML erkennt Muster im Datenverkehr, die auf Schadsoftware hindeuten, auch bei unbekannten Angriffen. EVE identifiziert riskanten Traffic in verschlüsselten Verbindungen, ohne die Verschlüsselung zu brechen – für TLS, QUIC, SSH und STUN. Privatsphäre und Sicherheit bleiben gewahrt.
Preis-Leistung: Höherer Schutz bei weniger Platz und Strom
Die wirtschaftliche Nachricht: Cisco Secure Firewall 6160 bietet ein gutes Verhältnis von Preis zu Schutz bei KI-Workloads. Frühere Tests zeigten 2,5-mal mehr Preis-Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern bei aktivierter Sicherheit. Die neuen Zahlen unterstreichen die Betriebskosten: Die Firewall benötigt bis zu 80 % weniger Rack-Platz und 60 % weniger Strom als vergleichbare Lösungen. Der Preis pro geschütztem Gigabit pro Sekunde liegt bei etwa einem Drittel des Wettbewerbsniveaus.
Für Unternehmen, die Rechenzentren für KI-Workloads rüsten, sind das praktische Zahlen. Weniger Rack-Platz bedeutet mehr Kapazität für Server und Speicher. Weniger Strom senkt CO₂-Bilanz und Kosten. Die Möglichkeit, Geräte zu einem Cluster mit bis zu 8 Tbps inspiziertem Durchsatz zu verbinden, erlaubt schrittweises Wachstum. Man kauft nicht die Maximalausbaustufe, sondern skaliert bei steigendem Traffic. Das ist wirtschaftlich klug und technisch sauber.
Was bedeutet das in der Praxis?
Vielleicht bist du kein Netzwerkadministrator. Aber die Prinzipien betreffen jeden, der digitale Dienste nutzt oder anbietet. Wenn Unternehmen ihre Netzwerke für KI-Anwendungen rüsten, darf Sicherheit nicht bremsen. Die Cisco Secure Firewall 6160 zeigt, dass hundertprozentiger Schutz möglich ist, ohne die Leistung zu drosseln – zu Kosten, die den Betrieb nicht belasten.
Die Autobahn-Analogie passt: Früher reichte eine vierspurige Straße, heute braucht es zwölf Spuren. Die Mautstelle muss alle Fahrzeuge prüfen, ohne Stau. Der Test zeigte: Die Firewall war schneller als das Testwerkzeug. In der Praxis bedeutet das: Unternehmen können auf die Sicherheit vertrauen, ohne Performance-Einbußen. In einer Zeit mit exponentiell wachsendem Datenverkehr durch KI-Agenten, verschlüsselte Ströme und viele vernetzte Geräte ist die Firewall für kommende Anforderungen ausgelegt.
Quelle: blogs.cisco.com
